WordPress ist kostenlos, aber nicht ohne Kosten

WordPress ist kostenlos

Viele Einsteiger stoßen bei ihrer Recherche schnell auf die Aussage: „WordPress ist kostenlos.“ Und ja – das stimmt teilweise. Das Content-Management-System (CMS) WordPress selbst ist Open Source und kann ohne Lizenzgebühren heruntergeladen, installiert und genutzt werden. Es fallen also keine direkten Kosten für die Software an. Doch wer denkt, damit sei der professionelle Betrieb einer Website völlig kostenlos, irrt.

Was bedeutet „WordPress kostenlos“ wirklich?

„Kostenlos“ im wörtlichen Sinne heißt: Sie zahlen keinen Cent für den Download und die Nutzung der Basissoftware. In diesem Sinne ist WordPress tatsächlich umsonst. Aber: Damit Ihre Website online erreichbar, rechtssicher und technisch zuverlässig ist, benötigen Sie verschiedene zusätzliche Leistungen – und die sind in der Regel kostenpflichtig.

Wo Kosten beim Betrieb einer WordPress-Website entstehen

Auch wenn WordPress kostenlos startet, kommen in der Praxis diese typischen Ausgaben hinzu:

  • Webhosting: Ohne Hosting kein Internetauftritt. Sie benötigen einen Serverplatz, auf dem Ihre WordPress-Installation läuft. Gute Hosting-Pakete kosten typischerweise zwischen 5–50 € pro Monat – je nach Leistungsumfang und Geschwindigkeit.
  • Domain: Ihre Internetadresse (z. B. www.ihre-seite.de) ist nicht kostenlos. Je nach Domainendung liegen die Kosten meist zwischen 10–200 € pro Jahr.
  • Premium-Themes und -Plugins: Es gibt viele kostenlose Optionen, aber für professionelle Funktionen, bessere Ladezeiten und Support sind oft Premium-Versionen nötig. Preisrahmen: einmalig 30–100 € pro Theme, Plugins oft zwischen 20–80 € pro Jahr.
  • Rechtstexte & Datenschutz (DSGVO): Ohne rechtssicheres Impressum und Datenschutzerklärung riskieren Sie Abmahnungen. Professionelle Rechtstext-Generatoren oder Anwaltsservices kosten meist 5–20 € pro Monat.
  • Sicherheit & Wartung: Regelmäßige Updates, Backups und Sicherheitsprüfungen sind Pflicht, um Hacks und Datenverlust zu vermeiden. Viele Unternehmen setzen hier auf Wartungsverträge (ab ca. 30 € pro Monat).

Fazit: WordPress ist kostenlos – der Betrieb nicht

WordPress kostenlos bedeutet nicht, dass eine Website ohne jegliche Investition funktioniert. Die Basissoftware ist zwar frei verfügbar, doch ein professioneller, sicherer und rechtssicherer Webauftritt erfordert laufende Kosten für Hosting, Domain, Plugins, Sicherheit und Rechtstexte. Wer sich dieser Punkte bewusst ist, kann die Vorteile von WordPress optimal nutzen – und erhält für vergleichsweise geringe Gesamtkosten ein äußerst flexibles und leistungsstarkes CMS.